Haus Hoffnung
Wir realisieren die Unterbringung der Asylbewerber im Landkreis Oder-Spree. Außerdem finden neu ankommende Aussiedler bis zur Wohnungnahme eine vorübergehende Unterkunft.
"Haus Hoffnung" begann seine Arbeit als Wohnübergangsheim im Herbst 1991. Es verfügt über 175 Plätze in 32 Wohnungen, je zur Hälfte 2- bzw. 3 Raum-Wohnungen mit Küche und Bad, teilweise mit Balkon. Ein vorhandener Saalcontainer wird für Öffentlichkeitsarbeit, Feste, Familienfeiern, Sprachkurse und Kinderbetreuung genutzt. Flüchtlinge aus durchschnittlich 22 Nationen leben im Heim.
Für Aussiedler sind zwei Wohneinheiten reserviert.
Seit Mai 1996 hat "Haus Hoffnung" eine Sonderaufgabe für das Land Brandenburg übernommen:
49 Plätze stehen für alleinstehende und besonders schutzbedürftige Frauen und psychisch kranke Flüchtlinge zur Verfügung. Um die Befindlichkeiten traumatisierter Flüchtlinge zu verbessern und ihre kulturelle Identität zu wahren, ist durch die Unterbringung in abgeschlossenen Wohnbereichen eine gute Voraussetzung gegeben.
2007 ist unser Haus vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport als eines von vier Brandenburger Heimen mit der Unterbringung von Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren, die keinen Jugendhilfebedarf haben, beauftragt worden.
In einem seperaten Aufgang des Hauses werden 8 Wohnungen für Flüchtlinge bereitgehalten, die perspektivisch selbständig in Wohnungen des Landkreises Oder-Spree leben werden. In unserem Haus haben sie durch das Projekt "Trainingswohnen" die Möglichkeit, Erfahrungen mit Renovierung, Reinigung, Nachbarschaft, Energieverbrauch... zu sammeln, um eigenständig in der "Neuen Heimat" leben zu können.
Das Projekt "Le Calme" - Ambulante Beratung und Betreuung von sozial Benachteiligten, ist ebenfalls im "Haus Hoffnung" integriert. Hier erfahren all diejenigen, die bereits eigenständig in Wohnungen, meist in Fürstenwalde, leben, Beratung und Hilfestellung beim Umgang mit Ämtern und Behörden, Gesundheitssystem und anderen Alltagsproblemen.
Ausländische Jugendliche bis zu einem Alter von 18 Jahren, die ohne Eltern in Deutschland leben, erhalten einen Vormund, der an Eltern statt für die rechtlichen und finanziellen Belange der Jugendlichen entscheidet. Ein Vormundschaftsbüro, befindet sich in unserem Haus, sodass ein kurzer Weg zu den Jugendlichen möglich ist.
Nach dem Leitprinzip diakonischer Arbeit bemühen wir uns um die Flüchtlinge so, wie auch wir an ihrer Stelle in einem fremden Land aufgenommen werden möchten. Die Bewohner/Klienten werden durch uns als Persönlichkeiten ernst genommen. Wir bieten ihnen individuelle, flexible und kompetente Begleitung und Hilfestellung bei allen Problemen und Vorgängen ihres Lebensalltags, mit dem Ziel der Eigen- und Selbständigkeit der Migranten.
Haus Hoffnung
Wohnübergangsheim für Asylbewerber und Aussiedler im Landkreis Oder-Spree
Heimleiterin: Sabine Hiebsch
Langewahler Strasse 57 a-e
15517 Fürstenwalde
E-Mail: haushoffnung@diakonie-ols.de